Vor vielen Jahren im Globus in Basel gekauft: eine kleine, modern gestaltete Kokeshi mit gelbem Kimono – glatt, freundlich, reduziert. Auf der Packung stand, sie stehe für Reichtum, Hana. Die Geschichte gefiel mir, "warum nicht?"
Ich habe sie mitgenommen, nicht aus Aberglauben, eher als kleinen Anker. Ein Objekt, das mich daran erinnert, dass alles auch gut werden kann.
Heute, rückblickend, sehe ich, dass das eingetreten ist. Nicht weil die Figur etwas bewirkt hätte, sondern weil sie mich daran erinnert hat, nicht alles festzuhalten. Die Kokeshi steht immer noch da, gelb wie ein kleiner Sonnenstrahl, und ihr Lied handelt weniger von Reichtum als von Offensein.